Eine besonders schöne, erfüllte Zeit

Vom 17. bis 19. August haben sich Chor, Kurrende und in diesem Jahr erstmals auch der Instrumentalkreis im wunderschönen Schmiedeberg getroffen, um gemeinsam zu musizieren und sich auf bevorstehende Konzerte vorzubereiten. Im Martin-Luther-King-Haus hatten wir wieder optimale Probenbedingungen und beste Verpflegung.
In diesem Jahr stand das Wochenende unter dem Motto: „Alles hat seine Zeit“.  So hörten wir in den Andachten von der Eintagsfliege, die ja ein gänzlich anderes Zeitgefühl besitzt als wir. Dabei wurde uns bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die Gott uns schenkt.
Mit ganz viel Freude und Leidenschaft haben wir die neuen Stücke erarbeitet und fleißig geprobt. Trotzdem kamen Spaß und Spiel – im Freien aber auch bei der gemeinsamen Abendgestaltung - nicht zu kurz.
Am Sonntag  waren wir begeistert, wieviel wir am Programm erarbeitet hatten und wie gut Chor, Kurrende und Instrumentalkreis zusammengewachsen sind. Zurück bleibt die Erinnerung an ein wunderbares Wochenende mit tollen Erlebnissen, schönen Melodien und viel Vorfreude auf die bevorstehenden Konzerte.    

Eva Schmidt


Erwachsenenrüstzeit unserer Gemeinde vom 06. – 08.04.2018 in Kottengrün


Auf das Wochenende freuten sich alle Rüstzeitteilnehmer „Mittleren Lebensalters“. Gemeinsam durften wir ein wunderschönes und ermutigendes Wochenende im Bibelheim in Kottengrün/Vogtl. erleben.

Mit dem Thema „Der Apostel Paulus – was wir heute von ihm lernen können“, begaben wir uns auf die Spur des Apostels.  Zum Vertiefen seines Lebens half uns ein Film über Paulus am Freitagabend. In zwei intensiven Gesprächsgruppen mit Bibelarbeit aus Paulusbriefen spürten wir die Aktualität der Probleme damals wie heute. Paulus lebte in festem Glauben an Gott. Die Kraft und den Mut für die Gründung der christlichen Gemeinden unter den Heiden schöpfte er aus der Gewissheit, dass Gott mit ihm ist und er sich auf sein Wirken verlassen kann.

Und die Verbreitung des Evangeliums unter den damals sehr schwierigen und beschwerlichen Bedingungen, war nicht einfacher als heute, das menschliche Verhalten ist ja gleich geblieben. 

Die gemeinsame Wanderung zum nahegelegenen Stausee bei schönstem Frühlingssonnenschein am Samstagnachmittag gab uns Gelegenheit für viele gute Gespräche.

Dankbar waren wir auch für einen wirklich rührigen Hausvater des Bibelheimes Kottengrün, dem herzerfrischenden Gottesdienst in Teamwork von Diakon, Kantorin und Kurrende am Sonntagmorgen und dem Vorbereitungskreis mit den Familien Ehnert und Fritzsch, welche auch sehr bereicherndes Informationsmaterial zur Verfügung stellten. 

Abschließend stellten wir uns unter Gottes Segen und konnten diejenigen in Gedanken mit einschließen, die aus Gesundheits-oder anderen Gründen nicht unter uns waren. 

Erfüllt von schönen gemeinsamen Tagen ging es zurück nach Hause.

Claudia Luxig


Nachklang Jubelkonfirmation 2018

Am 25. März 2018 feierten wir in der Schönfelder Kirche Jubelkonfirmation. Über 70 Jubilare waren gekommen, um sich im Gottesdienst noch einmal an ihre Konfirmation zu erinnern und sich einsegnen zu lassen. Im Anschluss wurden bei einem Glas Sekt Erinnerungen ausgetauscht. Bei einigen Gruppen schloss sich auch noch ein Klassentreffen an.

Wir wünschen allen Jubilaren auch in Zukunft Freude am Leben und Gesundheit. Mögen sie auch im Alltag immer wieder Gottes Begleitung spüren!

Wer von der Jubelkonfirmation gern Fotos haben möchte, kann sich im Kirchgemeindebüro melden. Wir können die Fotos digital zum Selbstentwickeln zur Verfügung stellen.

Die Jubelkonfirmation 2019 wird ebenfalls wieder am Sonntag Palmarum (14.04.2019) stattfinden. Dann wieder in der Weißiger Kirche.

 

 


Vom Taufkleid bis zum Leichenwagen

In seinem Museum auf dem Kirchboden in Schönfeld erzählt Reiner König aus der Geschichte

VON TOMAS GÄRTNER

Auf der Holzstiege neben der Orgel wird es oben noch mal eng. Doch wenn man aus der Luke steigt, steht man auf dem geräumigen Kirchenboden, kann den Blick schweifen lassen von Gegenstand zu Gegenstand. All das hat Reiner König hier hinaufgetragen. 2011, als das neue, rund 290 000 Euro teure Dach mit den roten Biberschwanzschindeln fertig war, kam jemand mit ein paar alten Gesang büchern, „Wär doch schade, die einfach wegzuwerfen", hat er gemeint. Das fand Reiner König auch und hat sie neben dem Holzverschlag aufgestellt, in dem sich der Blasebalg der Orgel befindet. Als sich das
herumsprach, kamen immer mehr und brachten ihm alte Dinge, die sie beim Aufräumen gefunden hatten. Inzwischen ist ein kleines Museum entstanden, das die Geschichte von Kirche und Ort erzählt.

Reiner König legt die Hand an einen der alten Balken. Die zeigen, wie die Kirche gebaut worden ist. Zuerst im 12./13. Jahrhundert der westliche Teil unterm Turm. Später ist sie Richtung Osten erweitert worden. Man kann sich ein altes Uhrwerk anschauen, das die Zeiger in Bewegung hielt, die Kupferummantelung der alten Kirchturmspitze, die Anfang der 1970er Jahre abgenommen wurde. Der Turm wurde niedriger. König kann von dem Streit erzählen, den das auslöste. Damals wählten sie ihn in den Kirchenvorstand. 42 Jahre ist er drin geblieben. 1944 ist der freundliche Mann im Nachbardorf Schullwitz geboren. Als er acht war, starb sein Vater. Die Mutter verdingte sich beim Bauern, um die Familie durchzubringen. 2006 ist der gelernteStellmacher, der als Karosseriebauer arbeitete, in den Ruhestand gegangen. In der Schönfelder Kirche ist er getauft und
konfirmiert worden. Hier hat er seine Frau Angelika geheiratet. So konnten sie 1979 ins Pfarrhaus nebenan ziehen. Bis heute erneuert er die Aushänge im Schaukasten, läutet die Glocken zu Gottesdiensten oder Begräbnissen. Das geht jetzt per Fernsteuerung von der Küche aus ...

1538 ist hier erstmals lutherisch gepredigt worden. Lange, so hieß der neue Pfarrer, der den Geist der gerade beginnenden Reformation verbreitete. Reiner König hat alle Geistlichen aufgelistet, einige mit Bild, Die Ahnenreihe reicht bis zu Wilfried Fritzsch, der seit 2013 da ist und im Pfarrhaus im Nachbarort Weißigwohnt, Von traditionellen Bräuchen erzählt ein Wagenrad, bestückt mit 24 Kerzen, vier weiße, die anderen rot, „So etwa sah der erste Adventskranz aus, den Johann Hinrich Wichem, der Begründer der Diakonie, 1839 in Hamburg erfunden hat", erzählt Reiner König.Er tritt neben ein helles Gewand. In solch einem Taufkleid nahm das Leben einer Christin seinen feierlichen Anfang. Die es trugt ist heute 90. Damals schenkte ihr ein Pate noch ein Kleid. Der durfte nicht enttäuscht werden. Also trug sie zwei übereinander, Reiner König zeigt ein besticktes Taschentuch, Blumen und ein Gesangbuch - Geschenke zur Konfirmation. Das Leben endete im offenen Sarg auf dem Leichenwagen, so wie er auf einem Foto zu sehen ist. Pferde zogen ihnDorf zum Friedhof am Ortsrand.Gert Leubert kümmert sich heute um ihn - wie seine Vorfahren seit 1899. Er ist Totenbettmeister in fünfter Generation. Auguste Constantia von Friesen, eine Tochter der Gräfin von Cosel und August des Starken, ruht in der Gruft unter dem Altarraum. 1728 ist sie mit 19 Jahren an den Blattern gestorben. Reiner König hat den Kirchenbucheintrag gefunden. Auch Schreiben von Christiane Wilhelmine Leuthold aus Schullwitz. Sie heiratete in der Schönfelder Kirche Gottlieb Traugott Bienert, den Gründer der Bienertmühle in Dresden-Plauen. Ein ganzes Jahr billigte man früher den Angehörigen für die Trauer zu. Sie trugen so eine schwarze Schleife oder Armbinde, auf die Reiner König zeigt. Auch zur Geschichte des Waldhufendorfes, die bis ins 12. Jahrhundert zurück reicht, hat Reiner König manches gesammelt. Mit leichtem Schaudern liest man den Bericht über die letzte Hinrichtung zweier Raubmörder 1834. In den Auszügen aus dem Tagebuch des Kolonialwarenhändlers und Standesbeamten Carl Wilhelm Winkler erfährt man, wie Dorfalltag 1881 bis 1883 aussah. Auch Schüler führt Reiner König gelegentlich über den Kirchboden. An einem Tisch können sie mit Feder und Tinte schreiben oder die Alltagsgegenstände betrachten, auf die biblische Redewendungen zurückgehen wie „ein gerüttelt Maß" oder „Spreu vom Weizen trennen", Zum Schönfelder Adventsmarkt zieht er sich wieder schwarze Hose, Stiefel, Leinenhemd an, drückt sich das Barett aus schwarzem Samt auf dem Kopf zurecht und erwartet Besucher, denen er Kirchen und Dorfgeschichte erzählen kann.


War’s das?


Das war es: Ein ganzes Jahrzehnt, so intensiv wie noch nie, hatten sich Protestanten mit Luthers Reformation beschäftigt. Für das Jubiläumsjahr selber hatten sich die Erinnerungsstätten herausgeputzt, Ausstellungen inszeniert, Werbung betrieben. Es war gelungen, den Reformationstag auch dort schul- und arbeitsfrei zu begehen, wo er sonst als üblicher Werktag galt. Der 31. Oktober erlebte in der Lutherstadt Wittenberg noch einmal einen Höhepunkt. Auch Schönfeld-Weissig war unter den zahlreichen Gemeinden, die der Reformation verstärkte Aufmerksamkeit widmeten mit besonderen Veranstaltungen, in vertiefenden Gesprächskreisen, mit andachtsvollem Vorlesen des Neuen Testaments aus der Lutherübersetzung, regelmäßigen Betrachtungen im Gemeindebrief. Nun geht das Jubiläum zu Ende – war es das? Die Stimmen, inner- wie außerkirchlich, mehren sich, die das Ganze für einen Schlag ins Wasser halten: Viel Lärm um nichts. Das Anliegen der Reformation einer säkularisierten Umwelt nahezubringen, sei misslungen. Keine Frage: Kritisches wird zu bedenken sein. Für uns möchte ich dreierlei festhalten: 1. Die Besinnung auf die Reformation hat unser Geschichtsverständnis erweitert. Dass eine hochrangige linke Politikerin das geflügelte Wort vom Apfelbäumchen Karl May und nicht Martin Luther zuschreibt, dürfte nicht mehr vorkommen. Katharina von Bora, Luthers Ehefrau und Mitstreiterin, hat Kontur gewonnen und unseren Blick geschärft für die Rolle, die Frauen schon immer in der Kirche gespielt haben. 2. Was einmal trennte, ist heute nicht mehr ausschlaggebend. Das Verhältnis vor allem zur katholischen Konfession, aber auch zu Religionen überhaupt hat sich gewandelt. Auch Nichtevangelische konnten mitfeiern. 3. Als Christen sind wir in der Minderheit. Nicht nur wegen der schwachen Beteiligung an den „Kirchentagen auf dem Weg“. Wenn wir es noch nicht gemerkt hatten: Die Zeit der nicht hinterfragten Volkskirche, damit auch der Kirchen der Reformation, ist vorbei. Das muss Auswirkungen haben, auf unsere Gemeinden, auf unsere Verkündigung, auf unsere Gottesdienste, auf unsere Strukturen. Fazit: Das Jubiläum ist vorüber, aber die Fragen und die Aufgaben bleiben. Sie werden uns weiter beschäftigen. Ich hoffe und wünsche, Sie sind dabei.

Ihr Jürgen Bergmann


Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubiläum

"Nun danket alle Gott, mit Herzen, Mund und Händen ... "


Gottesdienst am Dorfteich in Ullersdorf

Am 11. Juni war es wieder soweit. Um 10:00 Uhr traf sich bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein eine große Gemeinde am Dorfteich in Ullersdorf, um gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Eingeladen dazu hatte eine Gruppe Ullersdorfer Christen der Ev. Luth. Kirchgemeinde Großerkmannsdorf-Kleinwolmsdorf, der Ev. Luth. Kirchgemeinde Schönfeld-Weißig und der Kath. Pfarrei „St. Hubertus“ Dresden-Bad Weißer Hirsch. Das Thema des Gottesdienstes in diesem Jahr lautete „Glauben gemeinsam leben und feiern“.

Unter den Besuchern des Gottesdienstes war eine Gruppe Christen aus Aalsmeer in den Niederlanden. Die Gäste hatten Fürbitten und ein Lied mitgebracht.

Musikalisch umrahmt und begleitet wurde der Gottesdienst durch den Posaunenchor Radeberg.

Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war, als die Kinder eine Kirche für Ullersdorf aufbauten, welche sie im Kindergottesdienst gebastelt hatten.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde noch zum Verweilen und ins Gespräch kommen bei einem kleinen Imbiss eingeladen.



Besuch in Rychnow

Vom 24. bis zum 26. März besuchten wir als eine kleine Abordnung unsere tschechische Partnergemeinde. Wir - das waren die Ehepaare Fritzsch, Hillscher und Schaarschmidt sowie Frank Pawassar - fuhren also mit zwei PKW am Freitagnachmittag nach Rychnov nad Knežnou (Reichenau an der Knieschna), wo wir überaus herzlich empfangen wurden. In einer Pension waren für uns Zimmer reserviert worden, die wir auch gleich beziehen konnten, bevor wir uns zum Abendessen im Haus der Gemeinde, in dem auch die Kirche eingerichtet ist, trafen. Es wurde ein sehr schöner Abend, an dem es viel zu erzählen gab - mit Pastorin Naimanova als Dolmetscherin. Am Sonnabend zeigte sie uns ihr "Kirchspiel": neben der Kirche in Rychnov, die um 1923 aus einer früheren Arztvilla entstand, gibt es in der näheren Umgebung noch eine ehemalige Synagoge und ein ganz altes Kirchlein. Letzteres gehört der dortigen Kommune und wird zu einem symbolischen Preis an zwei verschiedene Gemeinden vermietet. Unsere Partnergemeinde gehört zur Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche. Diese Kirche entstand erst 1920. Sie sieht sich aber in vorreformatorischer hussitischer Tradition.

Am Samstagabend trafen wir uns mit einigen Gemeindemitgliedern im Gemeindehaus zum Abendessen. Dabei stellten wir, bei allen unterschiedlichen Verhältnissen, auch eine Gemeinsamkeit fest: Wir sind beide Gemeinden in einem weitestgehend säkularisierten Umfeld. Dabei ist Rychnov eine Kleinstadt, die sehr von einem nahegelegenen Škodawerk mit über 6000 Arbeitsplätzen beeinflusst wird.

Am Sonntag erlebten wir den Gottesdienst in Rychnov und fuhren nachmittags bei herrlichem Frühlingswetter wieder zurück nach Dresden.


Jubelkonfirmation 2017

Gleich 59 Gemeindeglieder feierten dieses Jahr eine Jubelkonfirmation. Vielen ging es so gut, dass sie zum Gottesdienst in die weißiger Kirche kommen konnten. Sie ließen sich segnen und feierten mit der Gemeinde das heilige Abendmahl. Der Instrumentalkreis gestaltete den Gottesdienst mit Klangesfreude aus. Pfarrer Fritzsch beleuchtete in seiner Predigt die Epochen, die die Jubilare seit Ihrer Konfirmation erlebten und reflektierte, was Christsein zuweilen für ein schweres Bekenntnis erforderte. 
Nach dem Gottesdienst gab es noch eine gute Gelegenheit, bei einem Glas Sekt, sich der Gegenwart zu versichern und gemeinsam Erlebtes zu erinnern.

Einige Gruppenfotos sehen Sie hier.


Das Klausurwochenende des Kirchenvorstands und die gemeinsame Tagung mit den Mitarbeitern unserer Kirchgemeinde

Im gediegenen Ambiente der Caritas Bildungsstätte im Seelingstädter Rittergut traf sich der Kirchenvorstand zu seinem diesjährigen Klausurwochenende am ersten Märzwochenende. Am Samstag kamen die Mitarbeiter zur gemeinsamen Tagung mit dem KV hinzu.

Herr Pawassar gab uns eine gute Einführung in das Kirchenrecht zur Rolle des KV als Verwalter der Gemeinde (Organisation und Verwaltung einer Kirchgemeinde).

3 Arbeitskreise bewegten folgende Themen, deren Ergebnisse im gesamten KV gemeinsam mit den Mitarbeitern erörtert wurden:

  • Gottesdienstgestaltung
  • Die mittlere Generation in der Gemeinde
  • Die Wirkung unserer Gemeinde nach außen

Hier geht es zu Fotos der Klausur.


Eröffnung des „Lebendigen Adventskalenders“ am Ullersdorfer Dorfteich

Der Auftakt zum „Lebendigen Adventskalender“ fand in diesem Jahr am 26. November, dem Vortag des 1. Advents, erstmalig am Dorfteich in Ullerdorf statt. Die Kinder des Ullersdorfer Kinderhauses Gaby Schommer eröffneten den Nachmittag mit Musik und Liedern. Danach hielten die Pfarrer der Kirchgemeinden Schönfeld-Weißig und Großerkmannsdorf-Kleinwolmsdorf, Herr Fritzsch und Herr Schreiner eine kurze Andacht für die zahlreichen Besucher am Dorfteich.
Nach gemeinsam gesungenen Liedern wurden die Besucher mit einem Theaterstück  der Erzieher des Kinderhauses überrascht.
Kinder, Eltern und Erzieher des Kinderhauses hatten Glühwein und Punsch zum Aufwärmen und Thüringer Bratwürste für das leibliche Wohl sowie einen kleinen weihnachtlichen Basar vorbereitet. Dafür ein ganz großes DANKESCHÖN!

Die Vorbereitungsgruppe der evangelischen und katholischen Christen in Ullersdorf freut sich nun auf die Abende des „Lebendigen Adventskalenders“ in den Gemeindeteilen.

Helfried Urban




KONFITAG in Schönfeld

Wann hat das die Schönfelder Kirche zuletzt gesehen? Über 100 junge Menschen verbringen einen Tag im Schatten ihres Kirchturmes!  Am 17. September fand der dritte große Konfitag unserer drei Schwesterkirchgemeinden mit 90 Konfis und 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt.  Getreu dem Motto des Konfitages „Hier (wider)stehe ich!“ hielt auch das Wetter stand, obwohl für den ganzen Tag Regen gemeldet war. So konnten die Konfis beim Bogenschießen, Button gestalten, Verkleiden, Schach spielen, Waffeln backen und Henna bemalen neue Leute kennen lernen oder die Zeit mit ihren Freunden genießen. Zuvor stellten sie in kleinen Gruppen Standhaftigkeit, Kreativität und Teamgeist unter Beweis und lösten gemeinsam verschiedene Aufgaben. Den Höhepunkt des Tages bildete der Jugendgottesdienst, bei dem Jan Witza, Referent des Landesjugendpfarramtes für gesellschaftspolitische Jugendbildung, als Prediger eingeladen war. Dank des großen Engagements der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde dieser Tag für alle ein großer Erfolg!


Und dieses Jahr in Jerusalem

Vielleicht erinnern sie sich noch an den Artikel  „Und nächstes Jahr in Jerusalem“  im  Juni /Juli-Gemeindebrief des letzten Jahres.
Angeregt wurde damals eine Reise mit Mitgliedern unserer Schwesternkirchgemeinden nach Israel im Jahr 2016.
Und so starteten wir nach einigen Vorbereitungstreffen und der Organisation durch Beate Pal aus der Kirchgemeinde Weißer Hirsch am 01.Oktober über Tegel nach Tel Aviv. 
Wir, das war eine 30 Personen umfassende Gruppe, vorrangig aus unseren 3 Gemeinden.
Schon die Unterkunft der ersten Tage in einem Kibbuz brachte uns die besondere jüngere Geschichte des Landes nahe. Von hier aus unternahmen wir dann Tagesfahrten in den Norden und Osten des Landes; im Bus beginnend mit der Tageslosung und Liedern aus einem eigens zusammengestellten Liederheft.
Auf der einen Seite waren im Mittelpunkt der Reise natürlich die Stätten des Evangeliums, sowie des Lebens und Wirkens Jesu. Orte wie der Berg Tabor, Nazareth, See Genezareth oder Kapernaum sind uns aus dem Neuen Testament wohl vertraut. Sie in unserer Zeit zu besuchen war für uns alle eine neue Erfahrung.
Immer wieder war es auch für uns ein Innehalten, wenn Pfarrer Fritzsch aus der Bibel die entsprechenden Textstellen vortrug.
Dann in Jerusalem waren es die vielen Berührungspunkte zum Christentum, Judentum und zum Islam, die man in dieser Stadt so nahe erlebt.
Beeindruckend die Sabbatfeier in der großen Synagoge, der Besuch der Klagemauer, Jerusalem bei Nacht oder ein Bummel durch die Altstadt. 
Zum anderen ist es die politische und geschichtliche Lage Israels im Nahen Osten, die uns jederzeit begegnete. Die Golanhöhen mit ihrer Grenze und einem Blick über ein UNO Camp nach Syrien.Auch bei Besuchen von Bethlehem und Jericho im Westjordangebiet erahnten wir die dauernde Brisanz zwischen der arabischen und israelischen Welt.
Und natürlich nicht zuletzt die geografischen Besonderheiten dieses Landes. Das Baden im Toten Meer, der Jordangraben oder die Judäische Wüste  mit den Ausgrabungsstätten von Qumran. Jeder von uns hat davon schon gehört. Es zu erleben war ein Höhepunkt.  Mit unser Reiseleiterin Chefziba Hilger hatten wir eine überaus fachkundige und einfühlsame Begleiterin. Auch ihr war es zu verdanken, dass sich eine gute Gemeinschaft in dieser Zeit bildete.
Dank der Umsicht und Organisation von Beate Pal hatte sich schnell eine Gruppe zusammengefunden, die die vielen Eindrücke auch gemeinsam erlebte.So wurde abends bei einem Glas Wein in fröhlicher Runde das Erlebte ausgetauscht und wir kamen uns auch persönlich näher. 
Nach einem Nachtflug und recht müde, jedoch voller Bilder landeten wir wieder in Berlin und alle hoffen die Zeit für ein geplantes Memorytreffen ermöglichen zu können. 

Alles wiederzugeben würde den Rahmen sicherlich sprengen, deshalb laden wir zu einem offenen Kaminabend am 20. Januar 2017 in Weißig ein.

Holger Kahnt


August 2016

Besuch aus Kandau – ein zukunftsweisender Rückblick

Es gibt Begegnungen, da geschieht etwas … tief in dir drinnen beginnt etwas zu schwingen. Solche Begegnungen berühren und erfassen dich, geben dir Raum, machen dich weit offen und hell.

Solche Begegnungen sind Kostbarkeiten und wunderbare Geschenke des Lebens an dich.

Ja, das kann man von dieser Begegnung wohl sagen. Menschen aus Kandau, Mitglieder unserer Partnergemeinde, hatten sich auf den weiten Weg nach Dresden gemacht, um Kontakte zu erweitern und noch persönlicher werden zu lassen. Wir waren gut vorbereitet. Ein umfangreiches Programm erwartete die Gäste und alle Ereignisse erwiesen sich als besondere Momente des Zusammenseins.

Natürlich gehörte eine Stadtbesichtigung zum Programm, ebenso eine interessante Führung durch das Diakonissenkrankenhaus und den Verein KALEB. Spätestens  beim Tagesausflug auf Luthers Spuren in Wittenberg, immer begleitet von Gastgebern und Gemeindemitgliedern, zeigte sich eine Herzlichkeit und Nähe, die von beiden Seiten immer wieder zu spüren war. Die Kandauer hatten sogar ein kleines Liederbuch gedruckt, deutsche und lettische Texte nebeneinander, im Bus wurde gesungen, jeder war dabei.

Ein Höhepunkt war zweifellos der Gemeindeabend, liebevoll vorbereitet von Gemeindemitgliedern, den wir im Pfarrhof verbringen konnten, mit Liedern, kulinarischen Köstlichkeiten und flinken Helfern. Ein Film, den die Kandauer gedreht hatten, brachte uns ihr Gemeindeleben näher und ließ uns daran teilhaben. Unser gemeinsamer Gottesdienst mit einer Predigt, die die Gäste in Lettisch vor sich hatten, wunderbaren Liedern, gemeinsamen Fürbitten und Gebeten beendete eine fast fünftägige intensive Zeit, für die wir dankbar sind.

Der Sonntagnachmittag verteilte sich auf kleinere Gruppen, Pillnitz, die Sächsische Schweiz, ein schöner Ausklang gemeinsamer Tage. Die Verständigung verlief in mehreren Sprachen, auf Deutsch, auf Russisch und in Englisch. Wir haben die Zeit gut genutzt. Das Fazit eines unserer Gäste lautete: Begegnungen dieser Art widerfahren uns nur einmal in zehn Jahren und machen unser Leben aus.  Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen.

Ein herzliches Dankeschön an das Vorbereitungsteam, die Gastfamilien und die vielen Helfer!

                                                                                                                      Angelika Müller


August 2016

Chorsingen wirkt wie Yoga - unser Chorwochenende in Schmiedeberg

Singen im Chor wirkt ähnlich wie Yoga, haben Forscher herausgefunden. Und so haben wir Chorteilnehmer es auch empfunden, als wir nach dem Abschlussfoto und einem Reisesegen am Sonntagnachmittag wieder in unsere Dörfer gefahren sind.

Am letzten Augustwochenende traf sich der Chor nun schon zum dritten Mal in Schmiedeberg, verstärkt durch die Kurrende, mit etwa 45 Sängerinnen und Sängern. Einerseits sollten unsere nächsten Auftritte und Termine intensiv vorbereitet werden, andererseits war genug Zeit zum Kennenlernen, zum fröhlichem Beisammensein und dem Genießen der schönen Umgebung.

Im Mittelpunkt standen die Proben für das Weihnachtsoratorium (Oratorio de Noël) von Camille Saint-Saëns, das dieses Jahr aufgeführt wird. Ein Werk, das auch für den Chor neu ist. Zumal es in Deutschland nicht so bekannt ist, wie die uns sonst so vertrauten Oratorien zur Weihnachtszeit. Also galt es erst einmal sich einzuhören und Text und Entstehung des Werkes kennenzulernen, ehe das Einsingen begann. Eine schöne Bereicherung war das Einbeziehen der Kurrende, die dank ihrer jugendlichen Frische und erstaunlichen Rhythmik selbst erfahrene Choristen begeistern konnte.

Zeit war aber auch für eine Wanderung in die schöne Schmiedeberger Umgebung, zur Begegnung, sowie für Gespräche und einen fröhlichen Abend in gemeinsamer Runde.

Unsere Kantorin Franziska Ramsch hat dies alles mit dankenswerter familiärer Unterstützung bestens organisiert und geleitet.

Auch die äußeren Bedingungen mit der Unterkunft und den Probenmöglichkeiten im Martin-Luther-King-Haus in Schmiedeberg waren wie immer optimal.

Sollten Sie neugierig geworden sein: Gerne freuen wir uns über Verstärkung - sowohl in den Männer - als auch den Frauenstimmen, natürlich nicht nur für diese Aufführung.

und

Am 26.12.2016 wird das Weihnachtsoratorium in Schönfeld mit Solisten und Orchester dann gemeinsam feierlich aufgeführt.

                                                                                                                      Holger Kahnt


12.06.2016

Ullersdorfer Dorfteichgottesdienst - eine Tradition lebt weiter

Traditionell feierten die Ullersdorfer Christen mit ihren Gästen am Sonntag des 2. Juniwochenendes, während des Ullersdorfer Dorfteichfestes, einen ökumenischen Gottesdienst. Mit dem Wegfall des Festes fiel auch der Gottesdienst aus.
Nach einer 2-jährigen Pause wagte es eine Gruppe Ullersdorfer diesen Gottesdienst am Dorfteich auch ohne das Fest zu organisieren. Der Vorbereitungsaufwand dafür war ungleich größer als in der Vergangenheit, da früher die gesamte Logistik und Technik des Festes genutzt werden konnte. Diesmal hieß es, alles selbst zu organisieren: Bänke und Tische, eine Lautsprecheranlage, die Bekanntmachung in den Gemeinden, die Auswahl des Themas, der Texte und Lieder und vieles mehr...
Am 12. Juni 2016, 10:30 Uhr, war es dann soweit. Eine stattliche Gemeinde von mehr als 100 Besuchern traf sich bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen am Dorfteich. Die Pfarrer der drei einladenden Gemeinden, der Ev. Luth. Kirchgemeinde Großerkmannsdorf-Kleinwolmsdorf, der Ev. Luth. Kirchgemeinde Schönfeld-Weißig und der Kath. Pfarrei „St. Hubertus“ Dresden-Weißer Hirsch, hielten gemeinsam die Predigt unter dem Thema „Suchet der Stadt Bestes“. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde noch zum Verweilen und ins Gespräch kommen bei einem kleinen Imbiss eingeladen. Die Kinder und natürlich auch die Erwachsenen konnten Karten mit Fürbitten und Wünschen an Luftballons in den Himmel steigen lassen. Der allgemeine Tenor nach dem Vormittag am Dorfteich war: eine gelungene Veranstaltung - wir freuen uns schon auf die Fortsetzung 2017.



Die DNN begann den Advent mit einem Beitrag über Reiner König und sein Kirchenmuseum auf dem Dachboden der Schönfelder Kirche.


So haben wir das 500jährige Jubiläum der Reformation gefeiert:

Chor, Instrumentalisten und Solisten erfüllten unsere Kirche mit dem vollem Klang. Bachs Reformations- kantate erreichte wohl alle Sinne und Herzen im Kirchenschiff. Und obwohl unser Rückblick auf die 500 Jahre so schwere Zeiten sichtbar machte, konnten wir jetzt feiern. Die Vertreterinnen unserer Partner- gemeinden in Rychnov und Kandau feierten mit uns. Und der Storch wurde zum frohen Zeichen, das unsere Gemeinden verbindet.

Hier ein Opens internal link in current windowVideo vom Fest

Eine weitere Freude dieses Gottesdienstes war die Einsegnung Frau Ute Hoffmanns als Kirchvor- steherin. Sie übernimmt die frei gewordene Stelle von Frau Seifert.